Einige meiner
sonstigen Gedichte
Seite 6
S c h w e b e n
Haget 563

Einfach nur schweben
- frei von Anziehungskraft -
dies zu erleben:
Ich hab' es geschafft!

Was wir erträumen
- die Gedanken schon können -
brauch's nicht versäumen:
Will's dir benennen:

Ich hab' ein Frauchen
- von der die Idee -
ich lernte Tauchen
und schweb' in der Höh'!

Ich schwebe ganz frei
- über Wracks
und Korallen -
------ --- erlebe dabei
- - - - ---- - Freiheit von allem.

Ein buntes Gemisch
schwimmt herum so wie ich
statt Vögel nun Fisch
- sie begleiten hier mich.

Bis die Luft mir knapp
- es muss Grenzen geben,
wie auch ich sie hab' -
sogar hier beim Schweben!
E n d l a g e r
Haget 454
Verschwunden, worum sich alles gedreht,
da ahnt man, wie schnell das Leben vergeht;
und ich - der für andre sich aufgerieben -
bin Müll - und auf der Strecke nun geblieben.

Schien es, als dreht' ich geruhsame Runden,
wurd' ich von Härten der Welt abgeschunden,
spürte die Schärfen und fühlt' mich escheuert
- tagtäglich wurden die Plagen erneuert.

Was ich auch immer lange Jahre gemacht,
gekämpft und vielen letzten Schliff beigebracht,
es erwartet mich am Ende doch nur,
meist ein Randdasein - zurück zur Natur.

Fällst du zur letzten Ruhe nieder
- die Erde hat dich endlich wieder -
mag anderer an deinem Platze stehen
- statt deiner nun des Lebens Runden drehen.

Von Fern
Haget 551

Das erste Mal im Kindergarten
~ sah ich dich schon.
Wollt' immer gerne auf dich warten
~ Lächeln als Lohn.

Und später in der Schule dann
~ fehlt' mir der Mut,
sah stets dich nur von ferne an
~ gefielst mir gut.

Das Leben hat uns dann getrennt
~ du warst mir fern,
doch stets, was man so Liebe nennt
~ ich hatt' dich gern.

Hab immer wieder dein gedacht
~ von dir geträumt,
gedanklich manchen Plan gemacht
~ so viel versäumt.

Dann sah ich dich im Schleier-Kleid
~ als Braut in Weiß,
von ferne nur und tat mir leid
~ und liebt' dich heiß.

Ich konnte nie das Wort dir sagen
~ wieviel du mir wert;
muss alles still im Herzen tragen
~ niemand es erfährt.

Doch ist mir viel von dir geblieben
~ und seh' dich gern,
ich durft' ein Leben lang dich lieben
~ leider nur fern.

Kein Helfer beim Säen - weit und breit,
doch offen die Hände zur Erntezeit!
Wer nur lebt, um im Himmel Engel zu werden,
verschwendet sein wahres Dasein auf Erden.
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